Also, meine Damen und Herren, Sie werden es kaum glauben, ich habe es hinbekommen.
Hier, das erste Beispiel:
https://www.ituenix.de/dvegypt.pdf
Da steht David Vajda - in Hyroglyphen. Jetzt. Ich habe natürlich nicht OpenOffice verwendet. Sondern LaTeX. Das scheint logisch. Weil so wenige Zeichen gibt es gar nicht. Die wichtigsten Zeichen sind hier vermerkt:
https://www.geo.de/magazine/geo-epoche-kollektion/19064-rtkl-hieroglyphen-das-alphabet-der-aegypter-und-wie-es-zu-lesen
Das war meine erste Quelle, das reicht auch erst ein Mal, um die wichtigsten Laute zu haben. Jetzt ging es darum, das unter LaTex zunächst Mal nutzbar zu machen. Dazu geht man auf:
https://mike42.me/blog/2013-10-14_writing_in_egyptian_with_hierotex
Anleitung, man lädt sich:
HieroType1-3.1.4.tgz
HieroTeX-3.5.tgz
von irgendwo aus dem Netz runter und entpackt es. Dann geht man in das Verzeichnis von HieroTex. Und hier gibt man ein:
make tetex-install
Jetzt muss man allerdings das ganze mit folgendem Befehl in LaTex übersetzen. Das einfache
pdflatex
Command geht so nicht. Man muss vorher eingeben:
cat hierotex-example.tex | sesh > hierotex-example-2.tex
latex hierotex-example-2.tex
Und das Programm ist sesh. Wenn wir allerdings:
HieroTeX-3.5.tgz
entpackt haben, dann ist darin das Verzeichnis
/home/david/Downloads/HieroTeX/Seshnesu/
/home/david
entsprechend ersetzen. Und darin findet sich die ausführbare Datei
sesh. Die am Besten nach /home/david - entsprechend ersetzen kopieren. Und jetzt: Kann man den LaTex Quelltext:
\documentclass[a4paper]{article}
\usepackage{hiero}
\usepackage{egypto}
\begin{document}
\section*{Egyptian hieroglyph example}
\begin{hieroglyph}zA ra < i-mn:n-t-G43-t-S34 HqA-iwn-Sma >\end{hieroglyph} \\
{\em Tutankhamun Hekaiunushema} \\
Living Image of Amun, ruler of Upper Heliopolis
\end{document}
gut übersetzen. Wir sehen hier die Zeile:
\begin{hieroglyph}zA ra < i-mn:n-t-G43-t-S34 HqA-iwn-Sma >\end{hieroglyph} \\
Tatsächlich sind das die Codes. Und, was ich als erste Quelle angegeben habe, das sind nur wenige Laute und Konsonanten:
https://www.geo.de/magazine/geo-epoche-kollektion/19064-rtkl-hieroglyphen-das-alphabet-der-aegypter-und-wie-es-zu-lesen
Wenn man jetzt alle haben möchte, dann geht man auf:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gardiner-Liste
Gardiner-Liste, das ist es. Da sind die Codes - und die lauten entsprechend:
T34
zum Beispiel. Das einfach eingeben. Und jetzt haben wir zum Beispiel, meinen Latex, mit Hieroglyphen:
\documentclass[a4paper]{article}
\usepackage{hiero}
\usepackage{egypto}
\begin{document}
\section*{My first Hierglyfs}
\begin{hieroglyph} D46 G1 G43 M17 D46 G43 G1 M17 D46 G1\end{hieroglyph} \\
{\em David Vajda} \\
\end{document}
Da sieht man die Codes. Und jetzt habe ich noch eine Quelle:
https://ctan.math.washington.edu/tex-archive/fonts/archaic/hieroglf/hieroglf.pdf
Das ist ein PDF-Dokument, das ist noch mal etwas weniger - und tatsächlich steht da - dass: Das ein poor man's alphabet ist. Und es scheint so zu sein: Poor Man, der arme Mann - also es gibt, so zu sagen, Alphabete, für gebildete und für den armen Mann.