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    Vigesimalsystem

vicesimus


Vigesimalsystem
    der Mayas: Typische Punkte und Striche
        Finger und Zehen
        oder Umdrehen der Haende

Zwanzigerpotenzen

    Numeralia

Vigesimalsystem in Europaeischem Raum:
    Ainu            Japan, isolierte Sprache
    Burushaski      Norden, Pakiskan
    Georgien:       suedkaukasische Sprache

Bis zur Zahl 99, 20er System

Vegisimalsystem Europaeischem
    Baskischem
    Franzoesischem
    Daenischen
    Keltischen

    Keltisch
        Altirisch
        Gallische

    Britisch: 2 Schillinge waren ein Pfund Sterling

    Baskisch
        20 hogei
        30 hogeita hamar (20 und 10)
        31 hogeita hamaika (20 und 11)
        32 hogeita hamabai (20 und 10-2)
        40 berrogei (Doppel 20)
        60 hiruogei (Drei-Zwanzig)
        80 laurgei (Vier Zwanzig)
    Irisch
        20 fiche
        40 daichead
        60 tri fichid
        80 4x20

Diskus von Chinkultic
Longcount-Daten

9.7.17.12.14 11 Hix 7 Sots
21. Mai 591

rituelle
zivile Zwecke

    Tzolkin-Kalender
    Haab-Kalender
    Lange Zaehlung

    Lange Zaehlung: Himmelsbeobachtungen


Kombination von
    Tzolkin
    und Haab Daten
    wiederholen sich nach 52 Jahren

365 Tage aehnelkt der Haab Kalender einem Sonnenkalender


1.) Solarkalender
2.) LunarKalender

Solarkalender: Erde um die Sonne als Basis fuer die Zeiteinteilung ohne Mond zu beruecksichtigen
Korreliert mit den Jahreszeiten

365,242 Tage

ca 365 1/4 Tage

Korrekturen: Schalttage

Interkalation: Einfuegen von Schalttagen

    gregorianischer Kalender: Buergerlicher Kalender Reform Julianischer Kalender
    Julianischer Kalender

Julianischer Kalender: Mit Aeltestere Solarkalender, Vorlaeufer von Gregorianischem
        45. v. Chr. Julius Caesar

Seit 1582 schittweise Ersetzt
    Kalender alten Stils
    Kalender neuen Stils

Seit Maerz 1900 und bis 28. Februar 2100 besteht der Unterschied aus 13 Tagen

Censorinus

...

Gregorianisch: Nach Papst Gregor XIII,
1582 verordnet in Paepstlicher Bulle Inter gravissimas

Meton-Zyklus: Periode die sowohl 19 Sonnenjahre als auch 235 Mondmonate lang isolierte

Bei Babyloniern bekannt

Osterdatum ist der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond im Fruehling

Auferstehung Jesus Christus: Pessachfest
    Der genaue Tag ist nicht bekannt
    Seine Feier findet an wechselnden Wochentagen statt
    Juden verwenden Lunisolarkalender
    Konzil von Nica..a im Jahre 325

Lunisolarkalender

Solarkalender
Lunarkalender
Lunisolarkalender

luna: mond
solei: die sonne

Lunarkalender: Mondkalender: Ausschliesslich am Lauf des Mondes orientierter Kalender
Lunisolarkalender: Mit Hilfe eines gelegentlichen Schaltmonats wird eine grobe Anpassung an das Sonnenjahr vorgenommen

In ihm werden zwoelf Mondmonate zu einem Mondjahr (Lunarjahr) zusammengefasst das Elf Tage kuerzer ist als das Sonnenjahr

Aequinoktium: Tag und Nachtgleiche

Die Sonnenphasen sind ungleich schwieriger fest zu stellen, als der Blick in den Mond

Mondphasen haben als Periode den synodischen Monat (Lunation)


20 Tage, 1 bis 13 Monate

    Imix
    Ik
    Akbal
    Kan
    Chicchan
    Cimi
    Manik
    Lamat
    Muluc
    Ok
    Chuen
    Eb
    Ben
    Ix
    Men
    Cib
    Caban
    Etznab
    Cauac
    Ahau


Die Symbole der 20 Goetter entsprchen den 20 Tagen eines Monats


20 Tage, 1 bis 13 Monate

20 Goetter
13 Hauptgelenke des Menschlichen Koerpers

    Sechs Arm und Bein Gelenke
    Und dem Genick

Aehnlich ist es im Haab, mit dem Sonnenjahr
    18 Monate und 20 Tage = 360 + 1 Monat mit 5 Tagen
    und mit Tzolkin fuer Lange Zaehlung verknuepft ist

Standardglyphen fuer die Tage: Bitte lernen, schreiben

13 Zahlen

    Hun
    Ca
    Ox
    Kan
    Ho
    Uac
    Uuc
    Uaxac
    Bolon
    Lahun
    Buluk
    Laka
    Oxlahun

Daraus ergeben sich 13 mal 20 Tage: 260 Tage

(Standardglyphen fuer die Tage x 13 Zahlen): a*b

In der Konstruktion des 260-Tages-Zyklus sind astronomische und mythologische Gegebenheiten mit der Agrarperiode des Maises verflochten.

Das Haab („Sonnenjahr“) ist ein Teil des Maya-Kalenders, der den Maya zu zivilen Zwecken diente (der andere Teil ist der Tzolkin

18 Monate zu je
20 Tagen (Kin)
    entspricht 360 Tage

Um sich dem Sonnenjahr mit etwa 365¼ Tagen anzunähern, wird ein 19. „Monat“ mit nur 5 Tagen (Uayeb „namenlos“) angefügt

    Pop,
    Uo,
    Zip,
    Zotz,
    Zec,
    Xul,
    Yaxkin,
    Mol,
    Chen,
    Yax,
    Zac,
    Ceh,
    Mac,
    Kankin,
    Muan,
    Pax,
    Kayab,
    Cumku.
    Hinzu kommt der Monat Uayeb / Wayeb („Unglückstage“; Schaltmonat mit nur 5 Tagen

Die Lange Zählung ist ein Kalender zur Tageszählung im System des Maya-Kalenders.

Da sich die Datumsangaben im rituellen Tzolkin-Kalender und im zivilen Haab-Kalender der Maya alle 260 bzw. 365 Tage wiederholen und sich auch die Kombinationen der beiden Kalenderangaben alle 52 Haab-Jahre, das heißt in jeder Kalenderrunde wiederholen, benötigten die Maya für astronomische Berechnungen und die Geschichtsaufzeichnung einen weiteren Kalender, der längere Zeiträume eindeutig beschreiben konnte, die Lange Zählung.


Zur fortlaufenden Tageszählung benutzten die Maya wie beim Tzolkin- und Haab-Kalender ein (modifiziertes) Zwanzigersystem. Die Schreibweise der Langen Zählung lautet zum Beispiel 9.12.11.5.18 und bedeutet 9 Baktun 12 Katun 11 Tun 5 Uinal 18 Kin. Auch höhere Zahlenwerte wurden gelegentlich benutzt, so sind auf Stele 9 aus Cobá 15 Stellenwerte über alautun verzeichnet.



Stellenwertposition 	Berechnung 	Zahlenwert 	Name
1 	1 	1 	kin
2 	20 k'in 	20 	uinal
3 	18 uinal 	360 	tun
4 	20 tun 	7.200 	k'atun
5 	20 k'atun 	144.000 	baktun
6 	20 baktun 	2.880.000 	pictun
7 	20 pictun 	57.600.000 	calabtun
8 	20 calabtun 	1.152.000.000 	kinchiltun
9 	20 kinchiltun 	23.040.000.000 	alautun


13.0.0.0.0 4 Ahau 8 Cumku fällt (11. oder 13. August 3114 v. Chr.). Damit ist 13 Baktun 0 Katun 0 Tun 0 Uinal 0 Kin 4 Ahau 8 Cumku der Anfangspunkt des Maya-Kalenders.

Die Zeitangabe 0.0.0.0.0 verwendeten die Maya nicht, das erste Baktun wurde 13 statt 0 genannt, nach Vollendung des Zyklus 13 Baktun sprang die Zählung aber auf 1 Baktun,[1] somit korreliert die Lange Zählung 1.0.0.0.0 mit dem 10. oder 12. November 2720 v. Chr. Rein rechnerisch betrachtet steht die Angabe 13.0.0.0.0 für den Anfangspunkt des Kalendersystems allerdings tatsächlich für 0.0.0.0.0. Es mag zunächst unlogisch erscheinen, dass die Maya ihren Kalenderanfang nicht 0.0.0.0.0 schrieben, sondern 13.0.0.0.0. Dies lässt sich jedoch mit der religiösen Bedeutung der Zahl 13 erklären.[2]

Tzolkin und Haab

Da die letzte Stelle des Langen Zählers jeweils 20 Tage (Kin) zählt, besteht eine eindeutige Zuordnung zu den zwanzig Tagesnamen des Tzolkin-Kalenders:

 0 = Ahau,     1 = Imix,   2 = Ik,     3 = Akbal,   4 = Kan,
 5 = Chiccan,  6 = Cimi,   7 = Manik,  8 = Lamat,   9 = Muluc,
10 = Oc,      11 = Chuen, 12 = Kb,    13 = Ben,    14 = Ix,
15 = Men,     16 = Cib,   17 = Kaban, 18 = Edznab, 19 = Cauac.



Rechnen auf Linien
Rechenpfennigen oder Calculi ausgelegt,
Rechenpfennige werden auf oder zwischen horizontalen Linien
Je nach Position eines Rechenpfennigs ist ihm ein bestimmter Wert zugewiesen.

Das in Indien erfundene abstrakte schriftliche Rechnen

Sind die Linien in eine Tafel (zum Beispiel aus Pappe, Holz oder Metall) eingeschnitten, sodass sich bewegliche Stifte oder Knöpfe verschieben lassen, so spricht man von einem Rechenbrett, Rechenknecht, Rechenbogen oder Rechentisch.

Schema fuer das Rechnen auf Linien

M
C
X
I

D
L
V

Die Linien dienen zum Kennzeichnen der
    Einer
    Zehner
    Hunderter
    Die Tausenderlinie wird mit X gekennzeichnet

Zwischenraum Spatium
    zwischen zwei Linien hat
        den fuenffachen Wert der darunter liegenden bzw den halben Wert der darueber liegenden Linie
            5, 50, 500

    Die Abstufungen entspricht der roemischen Zahlschrift


Je nach Rechnung haben die Spalten verschiedene Bedeutung
    Summand
    Minuend
    Subtrahend
    Faktor
    Divisor

Oder Rechenergebnis:
    Summe
    Differenz
    Produkt
    Quotient

Bei einfachen Auslegungsübungen bedeuten sie auch beispielsweise Münzen verschiedener Wertigkeiten wie
    Gulden,
    Groschen und
    Pfennig.

Prozentwert
Grundwert
Prozentsatz
Prozentfuss


Grundrechenarten:
    Addition
    Subtraktion
    Multiplikation
    Division

Grundrechenarten!

Addition
    Summand + Summand = Summenwert

Addition
    Summand
    Summenwert

Subtraktion
    Minuend - Subtrahend = Differenzwert

    Minuend
    Subtrahend
    Differenzwert

Multiplikation
    Multiplikator * Multiplikand = Produktwert

    Multiplikator
    Multiplikand
    Produktwert

Division
    Dividend:Divisor = Quotientwert

    Dividend
    Divisor
    Quotientwert

Sprüche:
    Summand vorne und hinten
    Minuend vorne Subtrahend hinten
    Dividend oben Divisor unten
    Multiplikator vorne, Multiplikand hinten